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Abrahamische und Interreligiöse Teams

Im Jahr 2001 hat der "Interkulturelle Rat" in Darmstadt die Idee entwickelt, Abrahamische Teams aus Juden, Christen und Muslimen zu bilden, die gemeinsam in Schulen, zu Elternversammlungen und öffentliche Veranstaltungen gehen. Der "Interkulturelle Rat" arbeitet zu diesem Zweck mit staatlichen Stellen, Migranten- und Menschenrechtsorganisationen und anderen gesellschaftliche Gruppen zusammen und fördert den Dialog der verschiedenen Gruppen miteinander.

Jüdische, christliche und muslimische Positionen zu Fragen des Zusammenlebens werden bei den Veranstaltungen der Abrahamischen Teams kurz dargestellt, um danach in einen offenen und kritischen Dialog einzutreten. Bis Ende 2002 haben sich bundesweit über 50 jüdische, christliche und muslimische Persönlichkeiten bereit erklärt, bei solchen Veranstaltungen mitzuwirken. Durch die Förderung der Bundeszentrale für politische Bildung wurden die Abrahamischen Teams Ende 2002 durch Interreligiöse Teams ergänzt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben etwa 50 Veranstaltungen mit Abrahamischen und Interreligiösen Teams stattgefunden.

Das europäische forum für migrationsstudien führte eine Evaluation von 4 Veranstaltungen der "Abrahamischen und Interreligiösen Teams" durch. Der Schwerpunkt der Evaluation lag in der Messung von Wirkungen der Veranstaltungen und ihrer Nachhaltigkeit in Bezug auf den Abbau von antisemitischen und antiislamischen Vorurteilen.

Da die Abrahamischen und Interreligiösen Teams in unterschiedlicher Zusammensetzung bei den Veranstaltungen auftreten und es keine standardisierte Veranstaltungsform gibt, hatte die Evaluation einen qualitativen methodischen Schwerpunkt. Neben Beobachtungsprotokollen wurden Interviews mit Mitwirkenden der Teams, Lehrern und Schülern durchgeführt.

Auftraggeber: Interkultureller Rat (Darmstadt)
Abschluss: Herbst 2004
Bearbeiter: Richard Wolf


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