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Netzwerkaktivitäten des efms

Beteiligung an laufenden Netzwerkprojekten


Beteiligung an der Fundamental Rights Platfrom (FRP)

Das efms ist seit Anfang 2010 Mitglied des europaweiten Dialog- und Austauschnetzwerks Fundmental Rights Platfrom (FRP), das von der EU-Grundrechteagentur FRA 2008 ins Leben gerufen wurde.

Förderung: European Union Agency for Fundamental Rights (FRA), Wien
Bearbeiter: Luisa Seiler


Beteiligung am RAXEN-Netzwerk als National Focal Point

RAXEN ist eine Initative des European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) in Wien. Kernaufgabe von RAXEN ist es, die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, Maßnahmen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu ergreifen oder künftige Vorgehensweisen vorzuschlagen. Um dies zu unterstützen, werden im Projekt RAXEN objektive, zuverlässige und vergleichbare Daten (einschließlich Beispielen für "good practice") zu diesen Phänomenen durch nationale Koordinatoren gesammelt, geordnet und bewertet.

Auftraggeber: European Union Agency for Fundamental Rights (FRA), Wien
Abschluss: Februar 2011
Bearbeiter: Mario Peucker


IMISCOE Network of Excellence

Das efms ist Mitgliedsinstitution des Networks of Excellence International Migration, Integration and Social Cohesion in Europe (IMISCOE). In diesem durch die EU-Kommission finanzierten Netzwerk sind neunzehn ausgewiesene Forschungsinstitute mit langjähriger Erfahrung in der Migrationsforschung aus zehn europäischen Ländern versammelt. Ziel des Netzwerks mit seiner zunächst fünfjährigen Förderung ist es, die Forschung zu den Themenbereichen Migration und Integration von Migranten auf europäischer Ebene zu integrieren und eine Basis für fundierte Politikberatung in diesem gesellschaftspolitisch wichtigen Feld zu schaffen.

Förderung: EU Kommission, DG Research
Lokale Bearbeiter: Friedrich Heckmann, Wolfgang Bosswick u.a.


Beteiligung am European Migration Network

Ziel des von der Europäischen Kommission in Brüssel eingesetzten European Migration Network (EMN) ist es, mit Hilfe nationaler Kontaktstellen in bislang 17 EU-Staaten den Organen der Europäischen Union, den an dem Netzwerk beteiligten Mitgliedstaaten und langfristig der breiten Öffentlichkeit objektive, zuverlässige und EU-weit vergleichbare Daten und Informationen zu den Bereichen Migration und Asyl zur Verfügung zu stellen. Das efms zählt zu den Netzwerkpartnern des nationalen Kontaktpunktes Deutschland, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.

Auftraggeber: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg
Bearbeiter: Friedrich Heckmann, Edda Currle


Forum gegen Rassismus

Im Jahr 2000 übernahm das 1997 gegründete Forum gegen Rassismus unter Hinzuziehung von Wissenschaftlern die Funktion eines Nationalen Runden Tisches gegen Rassismus. Das efms ist Mitglied des Forums gegen Rassismus und beteiligt sich aktiv an der bundesweiten Initiative.

Förderung: internes Projekt
Bearbeiter: Mario Peucker



International Association for the Study of Forced Migration

Die International Association for the Study of Forced Migration wurde Januar 1994 auf der 4. IRAP (Internationale Fachkonferenz zu Zwangsmigration, organisiert durch das Refugee Studies Programme an der Universität Oxford) gegründet. Ziel der IASFM ist es, ein internationales Forum für Wissenschaftler und Praktiker im Bereich Forced Migration zu unterhalten, das zur Weiterentwicklung wissenschaftlicher Konzepte in diesem Forschungsbereich und zu ihrem Transfer in die Praxis beiträgt. Zu diesem Zweck organisiert die IASFM alle zwei Jahre eine große internationale Fachkonferenz zu Forced Migration; die erste, durch die IASFM veranstaltete Konferenz fand 1996 in Eldoret, Kenia, statt. Unter anderem hat sich das efms an der Organisation der Folgekonferenzen beteiligt, so 1998 in Jerusalem, 2001 in Johannesburg und 2003 in Chiang Mai, Thailand. 2005 fand eine internationale Folgekonferenz in São Paulo, Brasilien statt.

Förderung: IASFM Mitglieder, Tagungsförderung verschiedener Organisationen.
Lokaler Bearbeiter: Wolfgang Bosswick
Veröffentlichung: Khalid Koser: Changing Agendas in the Study of Forced Migration: A Report on the Fifth International Research and Advisory Panel Meeting, April 1996. In: Journal of Refugee Studies, Vol. 9, No. 4, Oxford 1996.



Beteiligung an bereits abgeschlossenen Netzwerkprojekten


Kooperation mit dem Nationalen Bildungspanel (NEPS)

Das efms ist seit 2009 Kooperationspartner des Nationalen Bildungspanels für die Bundesrepublik Deutschland (National Educational Panel Study, NEPS).

Förderung: LIfBi - Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V.
Bearbeiterin: Claudia Köhler


Marie Curie Fellowships

Die EU-Kommission finanzierte im Bereich der Sozialwissenschaften Stipendien für hervorragende Nachwuchswissenschaftler, die Marie Curie Fellowships. Ein Schwerpunkt dieses Programms waren Doktorandenausbildungszentren (Training Sites of Excellence). Im Bereich der Migrationsforschung waren Einrichtungen an elf europäischen Universitäten als Training Sites of Excellence für Marie Curie Stipendiaten im fünften Rahmenprogramm der EU anerkannt worden. Die teilnehmende Forschungseinrichtung an der Universität Bamberg war das efms. In den vier Jahren der Förderlaufzeit hat das efms sechs Stipendiaten aus Finnland, Island, Griechenland und Polen über sechs oder zwölf Monate betreut, die ihre Dissertation zum Thema Migration und Integration bearbeiteten.

Förderung: EU Kommission, DGXII / DG XXII
Lokaler Bearbeiter: Wolfgang Bosswick



European PhD in Migration, Diversity and Identities

Dieses Projekt entstand aus den Befunden einer Erhebung der Subgruppe Migration, Multiculturality and Ethnic Conflict im Netzwerkprojekt HumanitarianNet. Im Verlauf dieser Arbeit wurde ein erstes Konzept für eine Postgraduiertenausbildung zum Themenbereich der thematischen Gruppe entwickelt. Eine Kerngruppe von zehn europäischen Universitäten (Universität Amsterdam, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, University of Bradford, Universitdad de Deusto Bilbao, Dublin University (Trinity College), University of Helsinki, University of Liege, University of Ljubljana, University of Padova, University of Sheffield) beteiligen sich an einer Rahmenvereinbarung zur Einführung eines European Doctorates, das als zusätzliche europäische Qualifikation auf den jeweiligen lokalen Promotionsregeln aufsetzt und wechselseitig anerkannt wird. Im Projekt wurde ein Curriculum für zehntägige internationale Intensivseminare entwickelt, die reihum von den beteiligten Universitäten durchgeführt werden; das erste Intensivseminar fand im September 2001 an der Universidad de Deusto, Bilbao statt, das zweite als European Summer School im September 2002 an der Universität Bradford, und das dritte wurde vom 4. bis zum 13. September 2004 durch das efms in Vierzehnheiligen bei Bamberg veranstaltet. Im Spätsommer 2004 fand die vierte Summer School in Helsinki statt, im August 2005 die fünfte in Padua. Die sechste Summer School wird im Sommer 2006 in Liège vom CEDEM organisiert. Die Summer School Reihe ist inzwischen Teil der Trainingsaktivitäten von IMISCOE

Förderung: EU Kommission, DGXII / DG XXII
Lokale Bearbeiter: Wolfgang Bosswick, Friedrich Heckmann



European Network HumanitarianNet (Socrates)

Aufbauend auf die Vorarbeiten von fünf thematischen Subgruppen des EU-Netzwerkes ProHuman (Migration, Multiculturality and Ethnic Conflict / Poverty and Development / Human Rights / Peaces Studies / Humanitarian Assistance) führte das Projekt HumanitarianNet unter der Leitung von Julia Gonzalez, Deusto Universität Bilbao, eine Erhebung zur Lehre und Forschung in diesen Themenbereichen an Universitäten Europas durch; dabei wurden ausgehend von den etwa 80 involvierten Universitäten Informationen zu Studiengängen und Veranstaltungen unter Anwendung des ECTS Credit Systems gesammelt und ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Erhebung und inhaltliche Beiträge zu den Themen wurden auf mehreren Arbeitstagungen und zwei Konferenzen in Bilbao diskutiert und sind sowohl in Buchform, als auch auf CD-ROM und in einer WWW-Datenbank publiziert.

Förderung: EU Kommission, DG XXII
Abschluss: Mai 2000
Lokaler Bearbeiter: Wolfgang Bosswick
Veröffentlichungen:
Wolfgang Bosswick/Peter Jackson: Thematic Study: Migration, Multiculturality and Ethnic Conflict. In: Julia Gonzalez, Wilhelm Löwenstein, Mo Malek (eds.): Humanitarian Development Studies in Europe. Assessment of Universities" Training and NGOs" Needs. Bilbao 1999, S. 41-51
Wolfgang Bosswick: Minorities, policies and strategies in Europe: Germany. In: David Turton, Julia Gonzalez (eds.): Cultural Identites and Ethnic Minorities in Europe. Bilbao 1999, S. 51-56



European Thematic Network ProHuman

Als einziger deutscher Partner beteiligt sich das efms an der Untergruppe "Migration, Multikulturalität und ethnischer Konflikt" des von der DG XXII der Europäischen Kommission geförderten Netzwerkprojekts ProHuman, an dem europaweit etwa 80 akademische Institutionen zusammenarbeiten. Ziel des Projekts war die Etablierung eines einheitlichen postgraduierten Universitätsabschlusses "Humanitarian Assistance" an europäischen Universitäten sowie die Inventarisierung der universitären Lehre in diesem Bereich. Das Projekt lief im März 1999 mit einer internationalen Konferenz in Bilbao aus; auf seine Ergebnisse baut das HumanitarianNet auf.

Abschluss: 31.03.1999
Bearbeiter: Wolfgang Bosswick
Veröffentlichung: Wolfgang Bosswick/Peter Jackson: Thematic Study: Migration, Multiculturality and Ethnic Conflict. In: Julia Gonzalez, Wilhelm Löwenstein, Mo Malek (eds.): Humanitarian Development Studies in Europe. Assessment of Universities" Training and NGOs" Needs. Bilbao 1999, S. 41-51.


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