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Publikationen: Reihe "Forum Migration"

Forum Migration 9
Die neuen Deutschen

Subjektive Dimensionen des Einbürgerungsprozesses

Begleitend zur Reform des Staatsangehörigkeitsrechts bestimmten Fragen der Mitgliedschaft, der nationalen Identität und der Zugehörigkeit den öffentlichen Diskurs. Die Gruppe der Migranten, die sich einbürgern lassen, rückte zunehmend ins Blickfeld von Politik und Gesellschaft. Doch wer sind die Menschen, die sich einbürgern lassen? Warum entschließen sie sich, die deutsche Staatsangehörigkeit zu beantragen? Und welche Konsequenzen hat der neue Pass für sie mit sich gebracht? Auf Basis von qualitativ-empirischen Interviews wurde diese subjektive Perspektive des Einbürgerungsprozesses in der vorliegenden Studie systematisch und ausführlich beleuchtet.

Inhalt


Einführung

1. Das Staatsangehörigkeitsrecht: Reform, Verfahrensfragen und quantitative Entwicklungen

  • 1.1 Rechtsgrundlagen
  • 1.2 Das neue Staatsangehörigkeitsgesetz drei Jahre später: Erfahrungen und Rückblick
  • 1.3 Das (neue) Einbürgerungsverfahren

2. Stand der Forschung zum Thema Einbürgerung und Integration

  • 2.1 Quantitativ-empirische Forschung
  • 2.2 Qualitativ-empirische Forschung

3. Theoretische und begriffliche Grundlagen: Integrationskonzept und qualitativer Zugang

  • 3.1 Definition von Integration
  • 3.2 Integrationstheorien
    • 3.2.1 Das Phasenmodell von Gordon
    • 3.2.2 Essers integrativer Ansatz der rationalen Wahl
    • 3.2.3 Die vier Dimensionen von Integration
  • 3.3 Integration als Folge des Handelns menschlicher Akteure: Die subjektive Perspektive
  • 3.4 Grundannahmen qualitativer Sozialforschung und qualitatives Forschungsdesign
    • 3.4.1 Wissenschaftstheoretische und methodologische Entwicklung qualitativer Sozialforschung
    • 3.4.2 Prinzipien qualitativer Sozialforschung
    • 3.4.3 Gütekriterien qualitativer Sozialforschung und deren methodische Umsetzung im Forschungsprojekt
  • 3.5 Von der qualitativen Theorie zur kodifizierten Methode: Die Grounded Theory von Glaser und Strauss

4. Die empirische Untersuchung

  • 4.1 Entwicklung des Untersuchungsinstruments "narrativ-leitfadengestützte Interviews"
    • 4.1.1 Verfahren und Erkenntnisgewinn leitfadengestützter Interviews
    • 4.1.2 Gruppendiskussion
    • 4.1.3 Verfahren und Erkenntnisgewinn narrativer Interviews
  • 4.2 Auswahl der Untersuchungspersonen und Durchführung der Interviews
    • 4.2.1 Die Auswahl der Untersuchungspersonen
    • 4.2.2 Bamberg als Ort der Untersuchung
    • 4.2.3 Die Durchführung der Interviews
    • 4.2.4 Überblick über die Untersuchungspersonen
    • 4.2.5 Grenzen des Untersuchungsdesigns
  • 4.3 Die Auswertung des Datenmaterials
    • 4.3.1 Von der Tonbandaufzeichnung zur computergestützten Texterfassung: Arbeitsebenen und Instrumentarium bei ATLAS.ti
      • 4.3.1.1 Textuelle Ebene
        4.3.1.2 Konzeptuelle Ebene
        4.3.1.3 Transparenz und Verfahrensdokumentation durch ATLAS.ti
    • 4.3.2 Kodierprozesse und Kategorienbildung
    • 4.3.3 Zwischenergebnis: Codeliste und Codefamilien
    • 4.3.4 Beschreibung und Analyse des Datenmaterials
      • 4.3.4.1 Themenzentrierte Deskriptionen
        4.3.4.2 Qualitative Typenbildung
        4.3.4.3 Narrationsanalyse anhand ausgewählter Interview passagen

5. Ergebnisse der empirischen Untersuchung

  • 5.1 Einbürgerungsmotive
    • 5.1.1 Instrumentelle Motive
    • 5.1.2 Familienbezogene Motive
    • 5.1.3 Zugehörigkeitsbezogene Motive
    • 5.1.4 Fazit
  • 5.2 Entscheidungsprozess für die Einbürgerung
    • 5.2.1 Zeitlicher Verlauf der Entscheidungsfindung
    • 5.2.2 Einflussfaktoren im Prozess der Entscheidungsfindung
    • 5.2.3 Entscheidung für die Einbürgerung: Vom Generationenkonflikt zur Ketteneinbürgerung
    • 5.2.4 Entscheidung für die Einbürgerung und die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts
    • 5.2.5 Fazit
  • 5.3 Das Verwaltungsverfahren
    • 5.3.1 Emotionales Empfinden im Verwaltungsverfahren und der Kontakt mit den Behörden
    • 5.3.2 Wenn man es "schwarz auf weiß" hat: Gefühle beim Verlust der alten Staatsangehörigkeit
    • 5.3.3 Ängste im Einbürgerungsprozess
    • 5.3.4 Fazit
  • 5.4 Emotionales Empfinden beim Vollzug der Einbürgerung
    • 5.4.1 Emotionen beim administrativen Vollzug der Einbürgerung
    • 5.4.2 Die Bewertung von kommunalen Einbürgerungsfeiern
    • 5.4.3 Fazit
  • 5.5 Wahrgenommene Wirkungen der Einbürgerung
    • 5.5.1 Wirkungen zur strukturellen, sozialen und kulturellen Integration
    • 5.5.2 Einbürgerung und gesellschaftliche Akzeptanz: „Auch wenn du 100 Pässe hast, trotzdem bist Ausländer“
    • 5.5.3 Wirkungen zur identifikativen Integration
    • 5.5.4 Fazit

6. Schlussfolgerungen und Ausblick

  • 6.1 Politischer und gesellschaftlicher Diskurs: Einbürgerung aus Sicht der Aufnahmegesellschaft
  • 6.2 Die subjektiven Dimensionen: Einbürgerung aus Sicht von Migranten
  • 6.3 Integrationstheoretischer Erkenntnisgewinn
  • 6.4 Handlungsempfehlungen
    • 6.4.1 Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung
    • 6.4.2 Empfehlungen für die Forschung


Tanja Wunderlich: Die neuen Deutschen. Subjektive Dimensionen des Einbürgerungsprozesses Lucius & Lucius, Stuttgart 2005, 220 Seiten (deutsch). ISBN 3-8282-0311-6, 28,- €

© efms 2002 Diese Seite wurde zuletzt am 28.04.2008 geändert | betreut diese Seite