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Europäisches Forschungsprojekt zu Schleusung und Menschenhandel

Human Smuggling and Trafficking in Migrants: Types, Origins and Dynamics in a Comparative and Interdisciplinary Perspective

Schleusung und Menschenhandel sind eng zusammenhängende Aspekte eines Typus internationaler Migration, der sich in jüngster Vergangenheit in westeuropäischen Ländern, aber auch in anderen Teilen der Welt zu einem neuen Massenphänomen entwickelt hat. Obwohl dieses Phänomen von erheblicher, auch politischer, Bedeutung ist, liegen bislang nur wenig empirisch fundierte Erkenntnisse über diesen Gegenstandsbereich vor. Das Projekt reagiert auf diesen Forschungsbedarf.

Zusammen mit Forschern aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien und Italien strebte das Projekt die Identifikation unterschiedlicher Herkunftskontexte, die Beschreibung verschiedener Organisationstypen der Schleuser sowie die Erklärung der Schleusungsdynamik an. Damit sollten sowohl länderübergreifende als auch länderspezifische Entwicklungen und Strukturen der Schleusung und des Menschenhandels sichtbar gemacht werden. Neben der Analyse von polizeilichen Abschlussberichten und Gerichtsakten sollte ein direkter Zugang über Interviews gefunden werden. Adressaten waren zum einen Experten aus den Bereichen Politik und Polizei, von Kirchen und Wohlfahrtsverbänden, nicht zuletzt aber auch die Geschleusten selbst. Der deutsche Beitrag zum Projekt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Abschluss: Sommer 2005
Bearbeiter: Matthias Neske, Stefan Rühl
Publikation: Forum Migration 10: Menschenschmuggel. Deutschland als Transit- und Zielland irregulärer Migration. Matthias Neske (Autor). Lucius & Lucius Verlag, Stuttgart 2007


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